Einen Bericht aus dem Jazzpodium über die Gastspielreise des "Ferenc und Magnus Mehl Quartetts" (FUMMQ) in den Kosovo und nach Serbien, in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut, gibt es hier:

Einen Artikel aus den Stuttgarter Nachrichten über die Gebrüder Mehl gibt es hier:


(…) ein vor Lebendigkeit sprühendes Jazzalbum mit stimmigem Gesamtkonzept: „CITY-VIEWS“ appelliert eindrücklich an die Urbanität des Jazz.

(…) Mal swingt es mit Ecken und Kanten wie bei Thelonious Monk – dann wieder strahlt es gleißend hell wie beim späten Duke Ellington.

(…) Axel Schlossers Trompete und Felix Fromms Posaune schrauben sich himmelhoch. Magnus Mehls Saxofone singen, schwelgen und erzählen unendliche (Stadt-) Geschichten. Rainer Böhm holt orchestrale Breitwandkulissen aus den Klaviertasten. Philipp Tress auf der Gitarre, Fedor Ruskuc am Bass und Ferenc Mehl treiben als ruhelose Rhythmusgruppe sämtliche, stets rasch geschnittene Hörfilme pausenlos voran. (…) glasklar formulierte Themen und gewichtig aufbrausende Chorusse weisen den Weg, um sich in den Stadtlandschaften nie zu verlieren. Sonden mit viel Bewegung weiter zu reisen.

Jazzthetik – März 2012

 

… überzeugt mit abwechslungsreichen Originals und einer stark besetzten Band.

Bayer. Rundfunk – Jan. 2012

 

 Für den fulminanten Abschluss (int. Theaterhaus Jazztage/ 06.04.12) sorgen die Brüder Magnus und Ferenc Mehl samt Band: Wer mit 30 so stilsicher und geschmackvoll komponiert, so akzentuierte Rhythmen spielt, so lautmalerisch große Themen in den Raum stellt, dem steht alles offen. Beim wundervollen „Autumn in Stuttgart“ etwa beschleicht die Zuhörer ein wehmütiges Herbstgefühl – grandios, wenn auch zur falschen Jahreszeit.

Stuttgarter Nachrichten - April 2012

 

 …. delikater, sinnlicher, variantenreicher Jazz ist die Quintessenz der Städtereise, mit Gespür für Nuancen, ausgewogener Balance der Stimmungen, Tempi, Farben Energien und Aggregatszustände. Wie heißt es so schön auf der Mehltüte? Finest Jazzpowder!

Jazzpodium – April 2012

 

(….) bilden sie das siebenköpfige Mehl Consortium, das mit unbändiger Energie und lyrischer Reflektiertheit vielschichtige Kompositionen und Stadtportraits entworfen hat.

Stuttgarter Nachrichten – Dez. 2011

 

Dies ist also der neueste Streich der Gebrüder Magnus und Ferenc Mehl. „City Views“, also Stadtansichten, besser gesagt Stadtgeschichten präsentiert uns das Mehl Consortium. Dabei handelt es sich nicht nur um eine Stadt, sondern um diverse Städte rund um den Globus, in die Magnus und Ferenc Mehl ihre Fußstapfen gesetzt haben. Man startet auf Coney Island, fährt auf der Donau an Novi Sad vorbei, kurvt mit dem Fahrrad in Amsterdam herum oder sieht den Regen in Köln und genießt den Herbst in Stuttgart. Die Musik, mit gleich drei Bläsern (Magnus Mehl, Saxophone, Axel Schlosser, Trompete, und Felix Fromm, Posaune) und erweiterter Rhythmusgruppe (Rainer Böhm, Piano, Phillipp Tress, Gitarre, Fedor Ruskuc, Bass, und Ferenc Mehl, Schlagzeug) klingt modern - man möchte fast sagen typisch modern - aber darunter mischen sich nostalgische Töne, die an längst vergangene Zeiten erinnern. So ist diesem Septett das überaus seltene Kunststück gelungen, die Erinnerungen an etwas Vergangenes mit den musikalischen Mitteln der Moderne UND der Vergangenheit in die Gegenwart hinüberzuretten, sie lebendig zu erhalten sowie die nostalgische Verklärtheit mit Schwung und Esprit wegzuwischen. Dass die Musik dabei auch noch Spaß macht erklärt sich von selbst. Kopfkino für Weltenbummler inbegriffen.

Jazz on Blog – Jan. 2012

 

Um die Zukunft des Jazz muss man sich auch hierzulande keine Sorgen machen. (….) Die Gebrüder Mehl (…sorgten im…) Stuttgarter Jazzclub BIX (…) anfänglich für anerkennendes Kopfnicken und schließlich für begeisterten Applaus. Der 30-jährige Holzbläser (Magnus) hatte mit temperamentvoll interpretierten Up-Tempo-Nummern, klug strukturiertem und beseeltem Balladenspiel (…) die Gäste beeindruckt und berührt, während der jüngere Bruder Ferenc am Drum-Set für rhythmischen Hochdruck und streichelzarte Besenarbeit sorgte.

(…) ein neues Album mit dem Titel „City Views“ (…) enthält musikalische Portraits von Städten, in denen die jungen Jazzer unterwegs waren. Der Bogen führt von ihrer Heimatstadt über Stuttgart nach Novi Sad, Köln, Amsterdam, und weiter nach New York, in die Wiege des modernen Jazz. Lauter starke Nummern.

Esslinger Zeitung – April 2012

 

(…) eine spannende musikalische Reise (…) überzeugend!

 


Die Band „FUMMQ“ um die Brüder Ferenc und Magnus Mehl hat am 29.07.08 im italienischen Soriano nel Cimino den europaweit ausgeschriebenen int. Jimmy Woode Award 2008 gewonnen.
Nach einem Cd Auswahlverfahren wurden, zu dem nach dem legendären Duke Ellington Bassisten benannten Award, letztendlich 16 Bands aus ganz Europa eingeladen. Diese Ensembles traten dann im Semifinale sowie im Finale live in Soriano nel Cimino auf.
Von einer int. Jury um den berühmten Jazzpianisten Kenny Barron (diese bestand außerdem u.a aus Ray Mantilla, Tony Monaco und Francisco Mela) wurde dem „FUMMQ“ dann der erste Preis als beste Band des Wettbewerbs verliehen. Außerdem gewannen die Bandmitglieder des Quartetts die Sonderpreise für den besten Bassisten (Fedor Ruskuc), den besten Saxophonisten (Magnus Mehl) sowie den besten Gitarristen (Vitaliy Zolotov) des Wettbewerbs.
Das Ensemble „FUMMQ“, welches außer der Jury auch das Publikum des Festivals begeisterte, wurde für sein außerordentliches musikalisches Niveau, seine Kreativität, seine tollen Kompositionen aus der Feder von Ferenc und Magnus Mehl, sein traumwandlerisches Zusammenspiel und seine beeindruckende Virtuosität mit insgesamt 4 ersten Preisen ausgezeichnet.

 

Die Jazzzeitung

„Im Doppelkonzert mit Eddie Palmieri and his Afro-Carribean Jazz Allstars .... legte das Mehl Quintett ...... unbändig und explosiv los, dass es ... das Publikum sofort mitriss. Die Begeisterung hielt an, denn auch die folgenden Titel ... waren geprägt von Energie, Dynamik, reicher Improvisationsgabe, beeindruckender Virtuosität und dabei rhythmisch geschlossener Kompaktheit der Band.“

 

Kölner Stadtanzeiger

„ ..... die Besucher (folgten) dem Mehl Quintett begeistert zwei Stunden lang in die wilden Gefilde des Modern Jazz.“

„Die Musiker erzählen ... auf ihren Instrumenten, wie gute Poeten schreiben, ausdrucksstark, aber nie geschwätzig...“

„Viele Köche verderben den Brei heißt es. Wer das Mehl Quintett mit seinen fünf Solisten erlebt, bei dem werden starke Zweifel an dieser Volksweisheit aufkommen.“

 

Südkurier

„Nicht unbedingt alltäglich, dieses junge Brüderpaar aus Rottweil: der eine (Magnus Mehl) spielt mit ungestümem Feuer das Altsaxophon, der andere (Ferenc Mehl) bearbeitet mit Dampf aber auch voller Feingefühl das Schlagzeug.“

„(Magnus Mehl) beherrscht sein Instrument virtuos, hat einen angenehm samtenen Ton und improvisiert mit atemberaubender Rasanz.“

„Mit frischem Groove lässt (die Band) eine Musik erklingen, die ebenso anspruchsvoll wie unterhaltsam ist...“

„Von der Ausdrucksstärke, die hier zu hören ist, können manche gestandene Jazzer lernen.“

 

Euskirchen

„Die Musiker lieferten Jazz der Sonderklasse."

 

El Pais (Bilbao, Spanien)

„Temperamentvoller und frischer Jazz.“

 

Ibiza Zeitung (Spanien)

„ .... der Höhepunkt des Jazzfestivals brachte mit dem Mehl Quintett, Gewinner des Getxo 2006 und Rebekka Bakken Internationalität ins Geschehen.“

„Magnus Mehl – der eigene Bruder (Ferenc Mehl) sitzt am Schlagzeug – und seine Musiker bewiesen ab der ersten Note, dass sie ihr Handwerk verstehen.“

 

Gradanskilist (Novi Sad, Serbien)

„Das Mehl Quintett begeisterte mit Mainstream Jazz vom Feinsten.“