Ferenc und Magnus Mehl Quartett (FUMMQ)
feat. Jake Saslow (ts)
Diese Formation um die Brüder Ferenc und Magnus Mehl hat sich ganz dem modernen, unverbrauchten Jazz verschrieben. Das knackige und spannungsgeladene Bandkonzept beinhaltet fetzige Eigenkompositionen und gefühlvolle Balladen. Ohne Berührungsängste schöpfen die Vier aus den Vollen der Jazzgeschichte, begeistern aber trotzdem mit ihrer ganz persönlichen, explosiven Musik, welche stets von unglaublicher Energie beseelt ist.
Während der diesjährige Herbsttour arbeitet die Band mit dem exzellenten New Yorker Saxophonisten Jake Saslow zusammen. Jake Saslow ist derzeit Stipendiat des renommierten Thelonious Monk Instituts und arbeitete mit Legenden wie Wayne Shorter, Herbie Hancock und Ron Carter zusammen (s. Musiker).
Das Ferenc und Magnus Mehl Quartett besteht aus jungen Musikern, größtenteils das Bundesjugendjazzorchester oder diverse Landesjazzorchestern durchlaufen haben. Alle haben in diversen Gruppen schon beachtliches geleistet ( siehe Biographien ). So hat die Band beispielsweise auch Preisträger diverser Wettbewerbe wie Jugend jazzt oder Finalisten des European Yamaha Sax Contests in seinen Reihen. Einen Namen haben sich das Ensemble mit Auftritten beim Elorrio Jazz- and Bluesfestival ( Spanien ), dem bundesweiten Nachwuchsfestival in Leipzig und diversen anderen Festivals, sowie durch zahlreiche Clubauftritte wie z.B. im Jazzclub Lindau, Rogers Kiste in Stuttgart, der Moritzbastei in Leipzig, dem Loft in Köln, dem Jazzclub Villingen oder in der Alten Paketpost Rottweil gemacht. Außerdem gewann die Band im Juli 06 unter dem Namen „Magnus Mehl Quintett“ den ersten Preis beim europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb des Getxo Jazzfestival ( nahe Bilbao ). Dieser renommierte Jazzpreis war verbunden mit mehreren Auftritten im Hauptprogramm des Festivals. Die Band war Teil eines Doppelkonzerts mit Eddie Palmieri und seinen Afro – Carribean All – Stars und gestaltete einen weiteren Konzertabend zusammen mit dem Billy Cobham – Lockwood String Quartett. Eine Live - CD der Band ( die beiden Konzerte wurden aufgezeichnet ) ist beim Label des Festivals erschienen. Ein weiterer toller Erfolg war der hervorragende zweite Platz beim 28ten Internationalen Hoilaart Jazzwettbewerb, welchen die Combo im Septemper 2006 belegte. 2007 spielte die Band eine Clubtour in Deutschland und trat bei großen internationalen Festivals wie „VS-swingt“, dem „Ibiza Jazzfestival“, dem „Novi Sad Jazzfestival“ und dem „Pancevo Jazzfestival“ auf. Zudem absolvierte das Ensemble eine Gastspielreise in Serbien auf Einladung des Goethe Instituts. Während dieser gabendie Musiker auch einen mehrtägigen Combo- und Improvisationsworkshop im Rahmen des „Novi Sad Jazzfestivals“. Mit ihrem tollen Zusammenspiel und ihren energiegeladenen Soli begeistert die Band jedes Mal ihr Publikum. Die frische, unkonventionelle Musik des Ferenc und Magnus Mehl Quartetts sowie das ungezwungene und schmissige Auftreten der Musiker lässt garantiert den Funken überspringen.
Besetzung der Gruppe
Magnus Mehl: Altsax / Sopransax
Martin Schulte: git
Fedor Ruskuc: bass
Ferenc Mehl: drums
sepcial guest: Jake Saslow: Tenorsax
Die Band „FUMMQ“ um die Brüder Ferenc und Magnus Mehl hat am 29.07.08 im italienischen Soriano nel Cimino den europaweit ausgeschriebenen int. Jimmy Woode Award 2008 gewonnen.
Nach einem Cd Auswahlverfahren wurden, zu dem nach dem legendären Duke Ellington Bassisten benannten Award, letztendlich 16 Bands aus ganz Europa eingeladen. Diese Ensembles traten dann im Semifinale sowie im Finale live in Soriano nel Cimino auf.
Von einer int. Jury um den berühmten Jazzpianisten Kenny Barron (diese bestand außerdem u.a aus Ray Mantilla, Tony Monaco und Francisco Mela) wurde dem „FUMMQ“ dann der erste Preis als beste Band des Wettbewerbs verliehen. Außerdem gewannen die Bandmitglieder des Quartetts die Sonderpreise für den besten Bassisten (Fedor Ruskuc), den besten Saxophonisten (Magnus Mehl) sowie den besten Gitarristen (Vitaliy Zolotov) des Wettbewerbs.
Das Ensemble „FUMMQ“, welches außer der Jury auch das Publikum des Festivals begeisterte, wurde für sein außerordentliches musikalisches Niveau, seine Kreativität, seine tollen Kompositionen aus der Feder von Ferenc und Magnus Mehl, sein traumwandlerisches Zusammenspiel und seine beeindruckende Virtuosität mit insgesamt 4 ersten Preisen ausgezeichnet.